Montag, 29. September 2014

Das Arbeitsleben in Banff

Die ersten 5 Arbeitstage als Housekeeper sind nun vorbei. Housekeeping ist halt... Housekeeping, auf gut deutsch Putzfrau. Nach den 5 Tagen sind wir Vollprofis im Bettenmachen, Bad und Küche putzen, im dusting und vacuuming. Man hat man dann doch schon einige Leute kennen gelernt und für sich herausgefunden, mit wem man besser und mit wem man schlechter zusammen arbeitet. Da eh eg alle iwie neu sind oder noch nicht lange da ist das alles ein bisschen wirr, aber es funktioniert irgendwie. An sich sind alle sehr nett, und an Deutschen mangelt es dort auch nicht. Irgendwie ziehen die sich hier alle magisch an. Aber wie kann es auch anders sein, wenn man die Facebook-Gruppen verfolgt will jeder nach Banff oder ist schon da. Da es kein besonders großer Ort ist, muss man sich ja über den Weg laufen. Sonst arbeiten viele Filipinos im Housekeeping und einige Afrikaner (für uns nicht genauer zu definieren, woher). Manchmal ist da die Kommunikation etwas schwierig, da das Englisch bei einigen doch nicht so super ist bis dahin, dass kein Gespräch möglich ist. So gemein das klingt, aber das ist halt doch ein ganz anderes Bildungsniveau, als wir sont so gewohnt ist. Das sind dann eher unkommunikative, öde Arbeitstage. Aber so ist das halt, außerdem sind wir ja hier, um unseren Horizont mal ein bisschen zu erweitern und über den Tellerrand rauszuschauen. Nett waren sie bisher eg fast alle.

Zeit, wirklich mal Banff anzuschauen haben wir ja bisher noch nicht wirklich gehabt. Nach der Arbeits einkaufen und mal ein bisschen rumgucken, klar, aber bis gestern war uns nicht bewusst, dass es hier z.B. einen Fluß gibt und nen See (die wir immer noch nicht gesehen haben, aber er ist wohl da ;) ). Unsere Staff Accom ist Downtown und das ist natürlich ziemlich praktisch. Man kann hier sowieso überall hinlaufen, dass macht einkaufen etc natürlich sehr einfach (außer natürlich zum Hotel, das ist leider auf einem Berg. Also werden wir entweder von den anderen Deutschen aus unserer Staff Accom mitgenommen (das ist natürlich super praktisch) oder eben mit dem Bus).
Das ist auch wieder eine Sache, die Staff Accom. Aber man gewöhnt sich an alles, was man so nach den paar Tagen hier sagen kann. Immerhin sind die Krissy und ich zusammen in einem Zimmer :) Seit wir hier wohnen, geben wir auch viel weniger Geld aus. So weit so gut. Trotzdem wir der erste Paycheck mit Sehnsucht erwartet ;) - endlich mal ein 'Plus'.

Nach Skisachen haben wir uns an den Abenden auch schon ein bisschen umgesehen und auch bereits Handschuhe und eine Skihose erstanden. Das war ok vom Preis, da haben wir wohl ein Schnäppchen gemacht, den sonst ist das hier eher ein teurer Spaß. Die Gerüchte, dass es hier günstiger ist, kann ich soweit noch nicht bestätigen. Selbst für richtig abgefuckte Rentals vom letzten Jahr wollen die hier noch 400 Dollar. Ganz schön heftig. Und dann hab ich noch keine Schuhe und keine Stöcke und keine Jacke. Sparen an Jacke etc kommt eg nicht in Frage, denn wenn es hier -30 Grad wird, möchte ich kein Scheiß Zeug haben. Am Samstag ist ein Skimesse, da werde ich nochmal die Lage sondieren. Ich habe beschlossen, auf die Suche nach nem 2. Job für so 2 oder 3 Abende die Woche  zu suchen. Das wird zwar hart, aber dann bleibt dann hoffentlich vom Geld noch ein bisschen übrig, damit unser Roadtrip im Frühling starten kann unf auch, damit ich nicht die 10 Jahre alten Ski fahren muss.
Die Jobsuche haben wir jetzt auf Mittwoch verschoben, da alle Copyshops wo man drucken kann nur bis 5.30 aufhaben. Und, weil wir mit den anderen Housekeepern was gemacht haben und tatsächlich einfach zu müde waren ;) Aber wahrscheinlich ist es eh besser, mal an einem ruhigen Mittag mal irgendwo reinzuschneien. Wir werden sehen. Da ich effektiv ja nicht muss (das ist wirklich eine Umstellung, mal nichts wirklich zu müssen), sondern es nur schön wäre mehr Geld zu haben... dahin geht es mit uns, laut Aussage der anderen Deutschen ändert man schon so ein bisschen seine Grundeinstellung. So weit nicht tragisch. Ein bisschen Angst hab ich vor der Welle der Deutschen, die hier bald anstürmt, aber ich hoffe, wir sind noch ein bisschen vor den Massen dran. Am Samstag ist nämlich eine Jobfair und ab da wirds wohl voll. Aber Kanada ist auch Kanada. Hab zwischenzeitlich noch ein paar weitere Jobangebote bekommen und somit mache ich mir eg grade noch keine Sorgen. Wenn man nicht wählerisch ist, geht alles.

Also, keep your fingers crossed dass die Restaurants hier natürlich nur uns, und zwar genau uns einstellen wollen! ;D ;D ;D
Anna

Donnerstag, 25. September 2014

1. Arbeitstag in Banff


So, jetzt sind wir endlich in Banff angekommen. Die Fahrt war echt lang (850 km durch die Berge bei Regen)...Wenn das Wetter nicht gar so schlecht gewesen wäre, wäre das so wunderschön gewesen auch mal anzuhalten oder so, aber so hatten wir dazu irgendwie wenig Lust und haben aus dem Autofenster die vielen vielen Seen und die unedlich vielen Bäume beobachtet. So viele Bäume hab ich echt noch nie gesehen. Die 2 Mädels die uns mitgenommen haben waren sehr nett (und studieren auch in Freising... das war Zufall und irgendwie echt lustig) und wir haben uns gut unterhalten auf der Fahrt. Außer einem längeren Stopp mittags und nachmittags nochmal einem kleinen Stop sind wir so gut wie durchgefahren, aber mit Zeitumstellung wars dann doch halb 11 als wir angekommen sind.
Und natürlich - war ja klar - wussten sie an dem Hotel dann doch nicht Bescheid dass wir einen Tag früher kommen (haben wir ja nur am Telefon gesagt und per E-Mail mit der Antwort, kein Problem, ihr dürft direkt in die Staff Accomodation ziehen). Aber immerhin haben wir für die Nacht ein Hotelzimmer bekommen (mit Bezahlung on hold - wenn sich alles klärt müssen wir nichts bezahlen, sonst 160$). So toll fanden wir das nicht, aber nunja, uns blieb ja wenig anderes übrig. Essen hatten wir natürlich auch nicht, also haben wir nur restliche Nüsse und Kekse zu Abend gegessen. Zum Glück hat sich dann heute morgen alles geklärt, wir haben unsere neue Chefin getroffen, 10000 Sachen ausgefüllt und dann begann unser 1. Arbeitstag als Housekeeper. Ohne Frühstück naürlich auch noch war das nicht optimal, aber man kann ja nicht alles haben. Wir wurden sehr sehr genau eingewiesen (ja, für etwas blöd wird man gehalten), aber sehr sehr nett sind sie alle und wir haben auch schon einige Zimmer geputzt heute. Und, wie soll es anders sein, auch hier sind einige Deutsche.Das Projekt Natives Treffen werden wir nächste Woche oder so mal im Pub starten.
Das Hotel an sich ist wirklich rießig und die Zimmer sind auch toll, teilweise sogar Suiten mit ungefähr 6 Betten. Man hat zu tun. So viel steht fest. Also wir schwelgen gerade noch im Luxus unseres 'normalen' Zimmers (+ reißige Küche, Couch, Mega Fernseher... Ihr versteht schon, alles drum und dran) bis wir morgen dann umziehen müssen. Glücklicherweise ist der Verantwortliche im Urlaub, also wohnen wir zum Staff Accomodation Preis noch eine Nacht im Zimmer. Glück gehabt. Dort ist es dann wohl nicht mehr ganz so toll, aber auszuhalten. Mittags haben wir uns dann aus dem Grocery Store direkt am Hotel (Die Stadt an sich ist ein Stück weg) sehr leckere Mikrowellenkost geholt (einmal und wirklich NIE wieder)... Aber nach 2 ausgefallenen Essen ist man nicht mehr wählerisch. Trotzdem, die Gelüste nach Obst waren sehr ausgeprägt, vor allem dann gegen Ende des Tages.
Hier sei erstmal Respekt für alle Putzfrauen der Welt ausgesprochen, die das ihr Leben lang machen - ich glaube man gewöhnt sich auch etwas dran, aber es ist doch super anstrengend immerzu hin und herzurennen und alles perfekt herzurichten, Bad putzen, Betten machen, Towels austauschen etc. und dabei auch noch schnell zu sein!!! Etwas fertig sind wir nach Arbeitsschluss um 5.30 los in die Stadt. Und Banff ist so toll!!!!! Wirklich wunderschön. Ich glaube, hier gefällts uns. Zur Feier des Tages sind wir in ein paar Geschäfte und haben auch gleich ein Schnäppchen beim Handschuhkauf gemacht. Unser 1. Ski-Untensil und das für umgerechnet 40 Euro. Gore-Tex Handschuhe in denen einen angeblich auch bei -30°C nicht kalt wird. Das werden wir austesten. Es fühlt sich auch einfach so gut an mal nicht immerzu aufs Geld zu schauen und sich nichts zu gönnen. Danach sind wir zu Boston Pizza, haben Burger gessen und ein wirklich gutes Bier getrunken (ca. 0.75L für den Spot-Preis von 6.99$) zur Feier des Tages. Verhältnismäßig haben wir heute die Sau rausgelassen ;) Unser Obst haben wir auch endlich gekauft, also kann ja morgen nichts mehr schief gehen wenn wir endlich auch gescheite Brotzeit haben ;)

So. Es ist spät und wir müssen morgen wieder arbeiten, daher, machts gut, bis bald! Viele Grüße auf Banff, Alberta und schlaft ihr auch gut!

Dienstag, 23. September 2014

Vorbereitung für Banff

Wir haben noch einige weitere schöne Tage in Vancouver verbracht. Nachdem wir den Grouse Moutain hochgeklettert sind musste etwas entspannteres her, also sind wir am Samstag Nachmittag (nachdem ich den gesamten vormittag beim Arzt verbracht habe) zum Wreck Beach gefahren. Das ist ein 'clothing optional beach', also teils FKK und auch sonst etwas alternativ angehaucht - hier raucht jeder (öffentlich) Gras und auch getrunken wurde, obwohl das ja hier eigentlich verboten ist. Aber die Atmosphäre war toll und wir haben uns ein schönes Plätzchen gesucht und ein paar entspannte Stunden dort verbracht.
Wreck Beach
Auf dem Rückweg haben wir uns den UBC (University of British Columbia)-Campus angeschaut. Das ist mehr eine Stadt als ein Uni. Ziemlich cool. An der Bio-Fakultät sind wir auch gleichmal vorbei gekommen und es war direkt dort ein Starbucks ;) Faden wir schon sehr cool.
UBC Campus
Da gestern das Wetter nicht so der Burner war, haben wir vormittags erstmal mit der Krissi geskyped und uns dann mittags aufgemacht. Nachdem waxing hier so unglaublich günstig ist (23$ lower legs) haben wir uns das gegönnt bevor es nach Banff geht. Danach waren wir leckeres (günstiges!) Sushi gegessen und sind nochmal zumStanley Park, weil wir die Totem Poles noch nicht angeschaut hatten.
Totem Poles: Die verschiedenen Figuren haben auch jeweils eine bestimmte Bedeutung.
Ja... Wir sind Touristen ;)
Und dann haben wir einen sehr glücklichen Moment erwischt. Das Licht war absoluter Wahnsinn (kurz vor dem Sonnenuntergang) und ich hab sehr sehr viele Fotos gemacht und verschiedene Sachen mit meiner Kamera ausporbiert. Das ist dabei herausgekommen:
So schön!
Ohne Filter
Etwas dramatischewr
Blick auf den Canada Place
Mit den Wolken schaut das ziemlich cool aus.
Absolutely Amazing!
Ohne Filter!!
Ab hier hatte ich leider Dreck auf der Linse, ohne es zu merken. Daher ist das leider das einzige gute Foto von dem Süßwasser-Teich, den sie dort angelegt haben.
So. Gerade eben haben wir gepackt. Kleines Abenteuer an sich... Aber es ist alles wieder im Rucksack verstaut, den morgen geht es nach Banff. Der Ernst des Lebens hat uns wieder ;)

Bye bye, beautiful Vancouver! We'll be back!



Samstag, 20. September 2014

Weiteres Sightseeing und Grouse Mountain

Die letzten Tage haben wir noch ein bisschen weiter Sightseeing betrieben. Nachdem das mit dem Job ja erledigt war, konnten wir das alles auch ganz entspannt sehen und haben, als es dann doch geregnet hat, einfach mal Filme geschaut und nach Hause geskyped, gelesen... Quasi nichts gemacht ;) Dafür, dass wir jetzt gerade erst eine Woche da sind, haben wir sowieso schon viel erlebt und auch angeschaut. Uns kommt es eh schon vor, als wären wir schon ewig hier. Alles nicht so tragisch. Wobei eine Sache doch 'tragisch' ist. Wir haben meine Fäden gezogen und das hat sich iwie entzündet. Sehr sehr uncool. Es ist schon wieder viel besser dank antiseptischer Salbe und einer Creme und Ibuprofen von unserem Host (die glücklicherweise aesthetician ist und sich etwas auskennt und so Zeugs hat), aber da wir davon nicht so viel haben und ich auch keine Lust hab, dass das schlimmer wird oder nicht ausheilt, werd ich morgen mal bei nem Arzt vorbei schauen um mir noch so eine Salbe zu holen. Ohne prescription gibts da leider nichts. Gut, dass alles in Kanada an 7 Tagen die Woche geöffnet hat.

BC Place Stadium (Fußball)
Rogers Arena (Hockey)


 Heute waren wir auf dem Grouse Mountain. Hochfahren kostet 50 Dollar und da man auch hochlaufen kann, dachten wir klar, wir laufen da hoch. Soviel sei mal gesagt: Der Name 'Grouse Grind' sagt eigentlich alles aus. Keine Ahnung, warum wir nicht vorher darüber nachgedacht haben, was 'Grind' denn so bedeutet.Das ist kein lustiger Hike, den man mal schnell macht. Es geht unendlich viele Stufen hoch (und damit meine ich wirklich wirklich viele!), es ist sehr steil und vor allem: es ist lang. Es gibt wohl verrückte, die es in 34 min schaffen, wir haben etwa 1:40 gebraucht und so geschwitzt hab ich selten in meinem Leben. Wir haben beide getropft, anders kann mans nicht sagen. Zum Glück ging es allen anderen auch so und irgendwann ist es einem auch scheiß egal, wie man aussieht, man will einfach nur die nächsten Stufen irgendwie schaffen, auch wenn einem eigentlich schon die Muskeln nicht mehr gehorchen. 
So geht es nach oben. Und das ist nichtmal eine steile Stelle. Und die Stufen sind nah zusammen. Das war auch nicht immer der Fall.
Erste Aussicht irgendwo zwischen 1/4 und 1/2 des Grinds... Nur so damit ihr eine Höhenvorstellung bekommt.
Die Aussicht hat einen dann doch irgendwie teilweise entschädigt und unsere ersten Bären haben wir auch gesehen, aber trotzdem werden wir da wohl nie nie wieder hochlaufen.
Da kommt man dann an
Aussicht übr ganz Vancouver - wenn da nur nicht überall die Bäume wären
Nachdem der Schweiß getrocknet war auch wieder irgendwie fototauglich
Hier sieht man ganz gut die verschiedenen Meerarme, die nach Vancouver hineinreichen
Im Cafe haben wir mal wieder einen unglaublich netten Kanadier getroffen (Wirklich, die sind SO nett hier. Und damit meine ich wirklich nett, nicht so gekünstelt oder weil sie es gerade sein müssen. Die sind einfach so), der uns erklärt hat wie die ganzen Bays heißen, was Vancouver Island ist und die Flüsse und Seen hier außenrum. Es hat sich rausgestellt, dass er ein Sustainability-Unternehmen hat und wir als Biologen, war dann ganz lustig. Seine Begleitung war eine Modedesignerin aus Australien. Schade, dass wir die beiden nicht einen Tag früher getroffen haben, sonst hätten wir Tickets für Ihre Fashin Show bekommen. Wie cool wäre dass denn gewesen??? Aber es ist wie es ist. Wir sind um 2 Visitenkarten reicher und haben jede Menge nette Tipps bekommen, z.B. das es hier 2 Grizzlys gibt. Unsere ersten kanadischen Bären! Mussten wir natürlich gleich mal angucken.
Eigentlich sehen sie ja super putzig aus, wenn man von den Krallen mal absieht.
Das bin also ich neben einem Bär.

 Runter musste man mit der Gondel fahren, da laufen zu gefährlich ist. Als ob wir da nochmal laufen würden... Selbst wenn es 100$ gekostet hätte wären wir wahrscheinlich mit der Gondel gefahren ;) Leider sind die Bilder da extrem schlecht geworden dank ungluablich dreckiger Scheibe, aber die Aussicht war wirklich einmalig. Wunder wunder schön. Und wir haben festgestellt, dass kanadische Gondeln ungefähr doppelt so schnell fahren wir deutsche/österreichische oder so.
Und mal wieder: Essen da oben war so megateuer, dass wir nur unseren Apfel und Banane verspeist haben und durchgehalten haben, bis wir wieder am Lonsdalye Quay waren. Dort haben wir uns unsere erste amerikanische Pizza geholt. Schmeckt anders als gewohnt, aber eg ok. War auch nicht so teuer.
Eigentlich hatten wir überlegt, mal noch iwie was trinken gehen oder so, aber alleine schon einkaufen gehen heute (wir mussten leider, sonst hätte es morgen kein Frühstück gegeben) war eigentlich schon zu viel. Die Beine sind einfach nur schwer, daher liegen wir jetzt im Bett, schreiben Blog und ich werde jetzt gleich noch ein bisschen Dexter anschauen.

Sonnige Grüße,
Anna

Freitag, 19. September 2014

Jobsuche in Kanada

Ja die Jobsuche. Wir haben uns ja doch ein bisschen Sorgen deswegen gemacht... Aber dann hat sich herausgestellt, dass das hier nicht so tragisch ist.
Am Dienstag Abend haben wir uns zusammen hingesetzt und zuerst mal einen ordentlichen amerikanischen Cover letter und unser Resume erstellt, der sich ja doch etwas von dem Deutschen unterscheidet. So weit, so gut. Da ja mehr oder weniger schon vorher feststand, dass wir nach Banff wollen, haben wir erstmal da allen möglichen Resorts etc geschrieben. Zunächst haben wir uns erstmal nur auf Room Attendant/Housekeeping Stellen beworben. D.ann kamen in verschiedenen Facebook Gruppen irgendwie auf, dass das in den großen Resorts nicht immer unbedingt toll ist, also haben wir unsere Suche noch ein bisschen auf kleinere, familiärere Skigebiete ausgeweitet und ich habe mich auch auf verschiedene Skilehrerstellen beworben. So viel erstmal zu dem ganzen Bewerbungszeug. Jetzt gibts erstmal wieder ein paar Bilder ;)
Vogiiiii
Travel buddies
Jack Toole Plaza

Am Mittwoch morgen war denn kurz vor unserem Banktermin die Aufregung groß: Die Krissy wurde angerufen. Sie hat dann zurück gerufen und das erste Job offer war da! Kurz darauf wurde ich vom gleichen Resort angerufen. Ich hab auch ein Job offer! Das klang eg. schon super, aber wir wollten noch abwarten, was sich sonst noch ergibt bzw ob es noch was besseres gibt genauer gesagt.
Und es ergab sich viel. Die Resonanz war recht groß und wir haben beide eigentlich viele Antworten zurück bekommen mit verschiedensten Angeboten zu den verschiedensten Anfangszeiten. Damit hatten wir nicht wirklich gerechnet und waren doch auch ein bisschen überfordert damit. Nach einigem hin und her haben wir doch beide erstmal den ersten Job angenommen: 12 Dollar die Stunde, Staff accomodation und verschiedene weitere Vorteile wie Rabatte, Internetnutzung, Waschen, Küche etc. Es war dann irgendwie auch komisch den anderen abzusagen und das alle so zu organsisieren, dass man es sich nicht gleich mit allen verscherzt falls irgendwie irgendwann was schief läuft und man ja dann woanders hin muss. So far, so good. Aber das Beste kam ja noch: Ich hatte ein Skype Interview mit einer Skischule an einem kleineren Berg und yes! Ich hab eine Skilehrerstelle auf Castle Mountain ab Dezember! Sehr geil. Wird mein Traum also doch noch wahr. Die Krissy hat ab Dezember auch noch eine andere Stelle gefunden, also im Moment sind wir gerade sehr sehr happy und irgendwie ist das sehr entspannend, alles organsisiert zu haben.

Heißt also: Am 24. gehts erstmal nach Banff! So excited!!!!!

Donnerstag, 18. September 2014

Welcome to Canada

Hallo ihr Lieben,
ich dachte mir, ein Blog ist eine gute Möglichkeit, euch alle ein bisschen auf dem Laufenden zu halten und meine Erfahrungen mit euch zu teilen. Hier werde ich also berichten, was ich hier alles so Spannendes erlebe.
Die ersten paar Tage haben wir in Vancouver verbracht, wo wir uns gerade auch immer noch befinden. Schon bei Ankunft haben wir festgestellt, dass es einfach eine wunderschöne Stadt ist!!! Sehr viel grün, das Meer und im Hintergrund die Berge sind schon eine einmalige Kulisse. Dazu war einfach so unglaublich schönes Wetter (26°C)... Glück gehabt. Normal regent es wohl ein bisschen mehr und ist auch nicht mehr gan so heiß um diese Jahreszeit.
Die ersten Tage haben wir äußerst Tourimäßig erstmal alles mögliche Sehenswerte abgeklappert. Etwas doof dass wir am 1. Tag gleich mal um 3 wach waren dank Jetlag... Aber da kann man nichts machen. Das muss man durchstehen. Vom Hostel, das sehr zentral downtown lag ging es Richtung Canada Square. Der sieht schonmal recht interessant aus:
Blick auf den Canada Place
Es isr nämlich gleichzeitig ein Kreuzfahrtschiff-Terminal. Am Sea Wall ging es dann entlang bis zum Stanley Park. Das ist auf alle Fälle lohnenswert!
Sea Wall
In Vanocuver ist zusätzlich alles sehr grün
Blick aufs Meer kurz vorm Stanley Park.
Man kommt auch noch zusätzlich am Jack Toole Plaza vorbei. Hier war die Olympische Fackel während der Olympischen Spiele angezündet. Der Stanley Park ist einfach ein rießige Park mitten in der Stadt. Hier haben wir uns ein bissen vergnügt beim Fotografieren. Ist auch einfach sehr schön.
Faszinierende Bäume hier
Rießen Baum
Im Stanley Park gibt es ein Aquarium mit Delfinen und Belugwalen als Attraktion. Da hat der Biologe ins uns gesiegt und wir sind gleich mal reingegangen. Ganz viele Fischis, Delfine, Wale und Jellyfish ;)
Delfinshow
Schöne Schmetterlinge gabs auch
An dem Tag hats uns dann gereicht. Um 3 Uhr morgens wach sein und ewig rumlaufen... wir hatten bei Rückkehr super Hunger und waren todmüde. Nach einem Burger sind wir dann um 8 ins Bett gegangen. Am nächsten Tag waren wir auf Granville Island und haben uns dort den Markt angeschaut.
Blick von der Brücke aus
Es hatte 26 Grad, hieß also danach ging es auf zum Strand!
Auf dem Weg zum Kitsilano Beach
Kits Beach
Wer hätte gedacht, dass man für einen Sommerurlaub nach Kanada fährt?
Rückweg
Gegenlicht
Gastown war auch sehr schön zum anschauen. Das ist eher so ein Künstlerviertel mit vielen Cafés.
Fake Flatiron-Building ;)
Da uns die Capilano Suspension Bridge zu teuer war, sind wir zum Lynn Canyon gefahren. Da gibt es auch eine Hängebrücke und noch dazu ist es kostenlos! Um dahin zu kommen, sind kann man erstmal mit dem Seabus nach North Vancouver fahren, das ist eine Art Fähre. Von da dann nochmal ein ganzes Stück mit dem Bus. Aber der Anfahrtweg lohnt sich, es ist wirklich sehr sehr schön da (das fanden auch die 100000 Chinesen die auch dort waren... Aber man kann ja nicht alles haben).
Suspension Bridge

Temperater Regenwald

Fluß durch den Canyon - viele viele Steine zum klettern ;)

Auf Baumstämme sind wir auch geklettert
Danach haben wir am Lonsdale Quay ein Mittagessen direkt an der Sea Front eingenommen und auf dem Rückweg einen herrlichen Blick auf die Vancouver Skyline gehabt.
Skyline

Blick auf den Canada Place


Also, alles in allem wirklich wunderschöne erste Tage. Die nächsten Tage waren dann erstmal dem Organisatorischen Kram und der Jobsuche gewidmet. Darüber berichte ich im nächsten Eintrag. Gerade sind es erstmal genug Bilder zum anschauen :)

Viele Grüße aus Kanada,
Anna